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Sorry not sorry

Willkommen auf meiner Seite über nachhaltigen Lebensstil und nachhaltige Gesellschaft vor dem Hintergrund des Klimawandels. Sie dient der Auseinandersetzung mit den Themen in Form eines BLOCKS und der Präsentation persönlicher Illustrationsprojekte. 

 Nachdem ich mich seit Jahrzehnten intensiv mit der Thematik befasse, möchte ich das, was mich so beschäftigt, das so dringlich ist, aufschreiben und -zeichnen. Ich möchte hier aus der Perspektive der Illustratorin die Kenntnisse und Erfahrungen visualisieren, die ich aus meinem Studium der Umweltsystemwissenschaften und im Laufe meines Lebens erwerben durfte. Vielleicht wird ja einmal etwas Größeres daraus, vielleicht wird die Seite Teil eines Netzwerks und vielleicht konnte ich tatsächlich etwas zu einer gelungenen Transformation beitragen. Die Hoffnung darf nicht sterben.

Der "BLOCK" besteht 1) aus Dialogen mit dem korsische Bergschafbock über Alltagserlebnisse und Gedanken zum Thema "nachhaltig leben" sowie 2) aus einer Sammlung hilfreicher Tools und Erkenntnisse, die mein Leben bereichert haben und mir zu einem nachhaltigeren Lebensstil verholfen haben. 

Zur Einordnung: ich spreche hier aus einer Mittelschichtsperspektive, durchaus boboesk ... das ist mir bewusst. Sicher bin ich mir aber auch, dass meine Wohlhabensklasse aufwärts vorrangig etwas an ihrem Lebensstil ändern muss. Denn die meisten CO2-Emissionen verursachen die reichsten 10 % der Erde. Gerade diese Menschen hätten die Mittel und die Macht - und aus meiner Sicht auch die Verantwortung - schnell viel zu verändern.

zum BLOCK

 

Titel-Illustration "sorry not sorry"
Technik: Tusche auf Aquarellpapier, digital koloriert

Diejenigen, die vom momentanen Wirtschaftssystem am meisten profitieren, nehmen uns den Wind aus den Segeln. Den Wind den wir auf der Fahrt in eine (nachhaltige) Zukunft dringend brauchen. Sie behindern einen nachhaltigen Fortschritt teils ganz bewusst und meinen mit den Veränderungen besser zurecht kommen zu können als der Rest der Welt. Das ist ein Irrtum auf längere Sicht. Im Nachhinein wird es nur leider niemandem etwas nützen "ich habs ja gesagt" zu sagen.

Persönlich denke ich, es ist ein gangbarer Weg für sich selbst die Richtung zu ändern und sich mit Gleichgesinnten zusammen zu schließen. Wir müssen uns gegenseitig bestärken, die Hoffnung aufrecht erhalten, um irgendwann eine positive kritische Masse zu überschreiten (die vielleicht nur 20 % der Bevölkerung ausmachen muss). Die meisten von uns sitzen im Vergleich ja doch eher in einem Segelboot als in der Luxusyacht (teils auch freiwillig). Lasst uns Parteien wählen, die nicht den Fortbestand der momentanen Verhältnisse fördern, die den Mut haben Schritte in die richtige Richtung einzuleiten, die bei den Ursachen der Probleme ansetzen und sachorientiert an Lösungen arbeiten wollen. Und mit diesen Anforderungen schließen sich Parteien aus dem rechten Lager (und solche die für Wählerstimmen dorthin tendieren) selbstverständlich aus, da sie ja keine Probleme lösen sondern verstärken (zusätzlich zu den anderen Gründen aus welchen sie unwählbar sind).

Eine Superyacht verbraucht im Schnitt ca. 9.000 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Ein Segelboot bei Wind ... 0 und unter Motor ca. 250 Liter pro 100 Kilometer.

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